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Kokosnuss Asia-Gemüsepfanne a la Bine a la Bine

Moritz / Schauspieler / Köln

Kokosnuss Asia-Gemüsepfanne a la Bine

 

Vor vielen Jahren hat sich meine liebe Bine ein Essen zusammengemischt, dass so lecker war, so gesund und so simpel in der Herstellung, dass es uns bis heute begleitet. Später stellten wir fest, es ist vegan. Über so etwas hatten wir damals noch nicht nachgedacht. 

Aber Hand aufs Herz - und ich sage das als jemand, für den über viele Jahre Essen ohne Fleisch oder Fisch keine Mahlzeit war - man vermisst nichts. Habe ich bei diesem Essen nie. 

 

Auch wenn ich bei uns zuhause fast immer den Part des Kochs übernehme, Bine kann das durchaus.

Und mal ehrlich, bekocht zu werden ist doch auch was Feines.

 

Hier also das Rezept für dieses gehaltvolle, leckere, gesunde und auch noch veganes Essen. 

 

 

 

Vorbereitung & Kochzeit ca. 40 Minuten. 

 

Portion: 

Kcal: ca. 826

(ca. 19g Proteine 45g Fett, 78g Kohlenhydrate)

 

Pro Person:

50g Basmatireis

50g Karotten

50g Weißkohl

50g Knollensellerie

50g Zuckererbsenschoten

50g Mungobohnensprossen

50g Paprika

50g Kohlrabi

50g Süßkartoffel

50g Tofu natur

150ml Kokosmilch

2 TL Kokosöl (10g)

2 EL Kokosflocken (10g)

Korianderpulver

Currypulver

Salz

getrocknete oder frische Chillischoten 

 

 

Zubereitung: 

 

Den Reis gut waschen. 

 

Das Gemüse putzen bzw. schälen und in kleine Stücke ähnlicher Größe schneiden. (Ausgenommen die Zuckererbsenschoten und die Mungobohnensprossen, die bleiben am Stück) 

 

Reis: 

1 TL Kokosöl in einem Topf erhitzen. Reis mit ½ TL Korianderpulver und ½ TL Currypulver ca. 2 Minuten leicht glasig braten, dann mit 50ml Kokosmilch und 50ml Wasser aufgießen, aufkochen lassen und dann auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel gar köcheln. Zwischendurch ab und an schauen, dass die Flüssigkeit noch nicht ganz weg ist. In dem Fall etwas Wasser nachgeben. Sonst brennt der Reis an. 

Je nach Sorte köchelt der Reis 25 bis zu 40 Minuten.

(bei mehr als 25 Minuten  Garzeit würde ich erst den Reis aufsetzen und dann das Gemüse schnippeln)

 

während der Reis kocht:

1 TL Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Kokosflocken hinzugeben und sanft anbraten bis sie ganz leicht braun sind. Die Mungobohnenn noch beiseite legen. Dann das Gemüse und den Tofu hinzugeben und ca. 3 Minuten unter ständigem Rühren mitraten. Dann mit den restlichen 100ml Kokosmilch und einem kleinen Schuss Wasser aufgießen und kurz aufkochen lassen. Sobald es kocht Deckel drauf und auf kleiner Flamme garen. Nach ca. 10 Minuten sollte alles gar und noch bissfest sein. 

Für die letzten 2 Minuten die Mungobohnen hinzugeben. 

 

Wenn das Gemüse gar ist das ganze mit Korianderpulver, Currypulver, Salz und je nach Geschmack gehacktem Chilli würzen. 

Der Reis sollte nun ebenfalls gar sein. Auch diesen nochmals abschmecken. 

 

Anrichten und gleich auf den Tisch damit. Ich hoffe es schmeckt euch so gut wie mir. 

 

 

 

 

Tipps:

 

Das Gemüse lässt sich natürlich variieren. Erbsen zum Beispiel passen finde ich auch gut dazu, Staudensellerie oder Pastinaken. 

 

Dieses Essen ist nicht gerade mager, hat recht wenig Proteine und der Fettgehalt ist wirklich nicht von schlechten Eltern. Den höchsten Fettanteil hat die ganz unschuldig wirkende Kokosmilch. Diese gibt es auch fettreduziert zu kaufen. Die Hälfte der Kokosmilch würde es aber wohl auch tun, wenn man den Rest mit Kokosnusswasser ausgleicht und das Wasser ebenfalls durch das Kokosnusswasser ersetzt. Für mehr Proteine kann man einfach den Tofuanteil erhöhen. (oder aber die anderen Mahlzeiten am Tag entsprechend anpassen)

 

Eine Idee noch für die unvermeidlichen Gemüsereste:

So ein Weißkohl, eine Sellerieknolle, Kohlrabi etc. sind ja nicht immer klein und so eine verpackte schrumpelige Sellerieecke kommt mir nicht in die Küche. Auch ein Bund Möhren wird bei diesem Essen nicht in Gänze verbraucht. Meist bleibt also eine gute Menge Gemüse übrig. Man kann natürlich gleich für viele kochen und ein paar Freunde einladen.

Wenn aber etwas übrig bleibt setzte ich damit dann gleich eine Gemüsesuppe an.

So kann sie über Nacht ziehen und  reicht ein oder zwei Tage für ein aufwandfreies Mittag- oder Abendessen. Sonst wird sie eingefroren.

Vielleicht ist ja sogar noch vom Vortag mehr Gemüse über, dann gleich mit rein in die Suppe. 

So bleibt kein gutes Gemüse zum vergammeln zurück.